Die Winzlinge - Operation Zuckerdose Enter
Der Ursprung

Wie alles begann

Anfangs war DIE WINZLINGE ein Kurzfilm, der von Futurikon für Kino und Fernsehen weiterentwickelt wurde. Die Drehbucharbeiten für den Film und die Serie begannen gleichzeitig. Die Serie entwickelte sich über alle Kulturkreise hinweg und bei allen Altersgruppen zu einem Publikumsliebling. Thomas Szabo und Hélène Giraud haben nun nach einem langwierigen kreativen Prozess einen 89-minütigen Spielfilm gedreht. Es ist ein großartiger Abenteuerfilm geworden voller Überraschungen und ungewöhnlicher Wendungen in der Geschichte. Der Film wurde bereits in mehr als 40 Länder verkauft.

Der Prozess

Animation + 3D + reale Schauplätze = Eine technische Herausforderung!

Dank des einmaligen Ansatzes der Autoren (reale Hintergründe, Animation und 3D) betritt DIE WINZLINGE OPERATION ZUCKERDOSE in Bezug auf die Produktion, die Technik und das Genre absolutes Neuland. Es brauchte fünf Jahre sich der Herausforderung zu stellen und die Teile eines Puzzles zusammenzufügen, die zuvor niemand kannte. Es begann mit dem Zusammenbringen der richtigen Experten für das technische Design, die es erst möglich machten, den Film zu drehen. Diese Etappen waren wirkliche Herausforderungen, da 2008 nur wenige Menschen in Frankreich über die richtige Ausbildung für die Anforderungen, die durch so ein Projekt gestellt werden, verfügten. Ein ungewöhnlicher Prozess wurde initiiert, von der Storyboard-Phase, über die Arbeit der 3D-, VFX- und Animationsexperten bis zu den Dreharbeiten in der freien Natur und auch im Studio, bevor am Ende alle Aufnahmen für den Film noch einmal neu zusammengestellt wurden.

Die Drehorte

Ausgewöhnliche Drehorte im Herzen der Mercantour und Ecrins Nationalparks

Ein künstlerisches Ziel des Film ist, den Zauber der Natur zu vermitteln: das Licht, die Vegetation und die Mineralien. Die Entscheidung die Realszenen in 3D zu drehen, ist ein wesentlicher Bestandteil des Films, genauso wie in einem sehr kleinen Maßstab zu drehen, um die winzige Welt der Insekten zu zeigen. Um dieses Ziel zu erreichen, entschieden die Autoren, in den Nationalparks von Mercantour und Les Ecrins zu drehen. Die Parks sind noch immer gut erhalten und verfügen über eine Vielzahl von außergewöhnlichen Szenerien. Sie sind die Heimat für viele verschiedene Pflanzen und bieten eine unendliche Palette an Farben und Formen... Sie sind der perfekte Hintergrund für die natürliche Schönheit, die die Autoren mit dem Publikum teilen möchten. Die Geschichte des Films entführt den Zuschauer an verschiedene Orte: in Steppen, an Wasserfälle, auf Felsen... Da der Wald sich manchmal zu einem großen Tal hin öffnet, war es unumgänglich, tatsächlich in der Natur zu drehen, um das gewünschte Resultat in jedem Bild einfangen zu können, so dass die Natur so realistisch und majestätisch wie möglich wahrgenommen wird. Thomas und Hélène trafen eine sehr präzise Auswahl an Drehorten und Plätzen, deren Schönheit die Basis für den künstlerischen Prozess lieferte. Für sie war die Auswahl der Drehorte ein richtiges Casting!

Die Vision

Ein ungewöhnlicher Blick auf Natur und Umweltverschmutzung

Alle Objekte, die im Film auftauchen, verbindet ein gemeinsamer Nenner: Umweltverschmutzung. Eine verrostete Softdrink-Dose, eine Streichholzschachtel, eine Dose mit Butor-Insektenspray, Wattetupfer, Zahnstocher und die unzähligen Dinge, die von den Ameisen und der Spinne gehortet werden... All diese Sachen spiegeln auf eine lustige und ironische Art die Haltung der Autoren zur modernen Konsumgesellschaft und ihren Einfluss auf die Umwelt wieder. Diese subtilen Verweise schärfen das Bewusstsein und machen gleichzeitig einen einzigartigen und sehr originellen Vorschlag zum Thema Recycling...

Die Filmmusik

Musik die Emotionen weckt

Die Filmmusik wurde von Hervé Lavandier komponiert und in den berühmten Air Studios in London von einem Orchester mit 60 Musikern unter der Leitung von Sir Alastair King aufgezeichnet. Er war als Dirigent bei zahlreichen Filmen tätig, darunter „Shrek”, „Chicken Run Hennen Rennen” und zwei der Harry-Potter-Filme („Der Orden des Phönix” und „Der Halbblutprinz”). Der fantastische Soundtrack ist ein einfühlsames Werk, das u.a. Instrumente wie Klarinette, Flöte und Oboe verwendet, um einen möglichst vollen Sound zu kreieren. Die Musik ist außerdem sehr lebendig und bringt eine große Bandbreite von Emotionen sehr komprimiert zum Ausdruck.